Klangschalen erleben und verstehen

18.01.2021

Diese Woche hat Entspannungstherapeutin Frau Gudrun Sprengelmeier den Bewohner*innen des Julie- Kolb- Seniorenzentrums das Instrument „Klangschale“ näher gebracht und war dabei ganz in ihrem Element. Zu Beginn ihres Gruppenangebotes erzählte Frau Sprengelmeier ein bisschen zum historischen Hintergrund der Klangschale, sowie zu ihrer Entstehungs-geschichte. Hierbei haben die Bewohner*innen erfahren, dass die Klangschalen früher in Tibet üblicherweise in die Erde eingegraben wurden, um „eins mit der Natur zu werden“ und ihren vollen Klang zu entfalten.

Bei der Vorstellung berichtete Frau Sprengelmeier des Weiteren darüber , dass die Klangschalen anfangs in mühevoller Handarbeit angefertigt wurden und wenn die Klänge nicht in der richtigen Tonlage geklungen haben, musste die komplette Schale wieder eingeschmolzen und erneut angefertigt werden. Heutzutage werden die meisten Klangschalen maschinell produziert, weil es von der Herstellung her leichter ist. Nach diesem Einstieg durften die Bewohner*innen sich selber an den Klangschalen ausprobieren. Zunächst haben die Senior*innen die Klangschale in ihre Hände genommen. Dabei konnten sie merken, wie schwer das Instrument je nach Größe sein kann und wie es sich anfühlt, wenn man es in der Hand hält.

Anschließend konnten sich die Teilnehmer*innen selber an den Klangschalen ausprobieren und diese mit dem Schlägel anschlagen. Vorab erklärte Frau Sprengelmeier, dass die Klangschale auf der flachen Hand liegen muss, da ansonsten kein Klang entsteht, wenn man beispielweise den Rand des Instrumentes mit den Fingern festhält. Die Bewohner*innen des Julie- Kolb- Seniorenzentrums machten interessiert bei dem Angebot mit und hörten gespannt zu. Sie haben bei dem Angebot getestet, wie lange die Klangwelle nach dem Anschlagen andauert und wie lange man die Vibration an der Klangschale spürt. Hierbei probierten die Bewohner*innen verschiedene Schlägel aus und haben dabei unterschiedliche Klangtöne festgestellt. Auch die Intensität, mit der man das Instrument anspielt, hat eine Auswirkung auf die Tonarten, die dabei erzeugt werden.

Zum Schluss brachte Frau Sprengelmeier die Körper der Bewohner*innen mit einer „Klang- Massage“ in Wallung. Hierbei spielte sie das Instrument an und hielt es an verschiedene Körperstellen, wobei sie sich von den Schultern bis zu den Füßen vorarbeitete. Die daraus entstehenden Schwingungen im Körper haben die Teilnehmer*innen deutlich wahrgenommen und gespürt. Das Angebot kam gut bei den Senior*innen des Julie- Kolb- Seniorenzentrums an und man konnte wieder etwas Neues dazu lernen.

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